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In der Schule wird die fachliche und emotionale Grund­lage für das lebens- und berufsbegleitende Lernen gelegt. Das E-Portfolio ist ein innovatives Lerninstrument, das SchülerInnen beim selbstorganisierten Lernen und bei der Reflexion unterstützt (Lernprozessportfolio). Erst in zweiter Linie ist das E-Portfolio ein Evaluierungs- und Beurteilungsinstrument (Ergebnis- und Leistungsportfolio – siehe Abbildung).

 

Das E-Portfolio wird an ca. 100 Schulstandorten in Österreich systematisch erprobt. Dabei werden gemeinsam mit den Lernenden standortspezi­fische Konzepte entwickelt. In einer Technikgruppe werden Werkzeuge evaluiert und weiterentwickelt. Folgende Zielsetzungen fließen dabei ein:


Das E-Portfolio ist ein persönliches Instrument, das die Lernenden über die Schule hinaus begleitet. Es ist plattform-unabhängig. Lernende können individuell entscheiden, welche Teile sie anderen Personen zugänglich machen, beispielsweise im Rahmen einer Beurteilung in der Schule und für eine Bewerbung. Dazu können entsprechende Elemente im Hinblick auf diese Anforderungen in Ausbildung und Beruf spezifisch zusammengestellt werden.

 

Das hohe Maß an Selbstbestimmung geht dabei mit einer Umstellung des Lern- und Unterrichtsprozesses Hand in Hand: Dabei steht die Anleitung zur Selbstorganisation der Lernenden im Mittelpunkt, während die LehrerInnen stärker als  "Lerncoaches" gefordert werden.

 

Schule - 1111990.2

 

E-Portfolios überbrücken die

Lücke zwischen formellem

und informalem Lernen

Christian Dorninger

Bundesministerium für

Unterricht, Kunst und Kultur

 

 

 

 

Es geht nicht darum, was ein

E-Portfolio für die Schule

tun kann, sondern darum,

was ein E-Portfolio für die

Lernenden tun kann

Christian Schrack

Pädagogisches Institut

des Bundes in Wien

 




Metainfo:AutorIn: factline Webservices GmbH
Publiziert von: Paul Meinl
infoID: 1111879.17 (...Archiv) Publiziert am 20 Jul. 2007; 10:49