Mit dem E-Portfolio wird auch den Studierenden erstmals ein Werkzeug zur selbstständigen Reflexion des Wissenstands und zur Planung des eigenen Kompetenzprofils in die Hand gegeben. Mit dem E-Portfolio wird das Erlernen sowohl in fachlicher wie auch in überfachlicher Kompetenz gefördert. Damit stellen sich folgende Herausforderungen an die Lernenden, die Lehrenden und die Institutionen: Durch die verstärkte Kompetenzorientierung sind Studierende gefragt, Mitverantwortung für den eigenen Studienweg und die persönliche Kompetenzentwicklung zur übernehmen. Lehrende sind gefragt, die Entwicklung überfachlicher Kompetenz zu fördern. Weiters sollen sie die Lernenden in allen Studienphasen bis hin zur Abschlussarbeit bei der Selbstevaluierung und der Reflexion des Lernverlaufs unterstützen. Durch mobilere Studierende aus verschiedenen nationalen und internationalen Bildungskontexten sind die Fachhochschulen und Universitäten im Hinblick auf eine einheitliche Kompetenzdokumentation gefordert. Die Institutionen sind zunehmend daran interessiert, die Kompetenz anhand der Arbeitsergebnisse ihrer Absolventlnnen für künftige Arbeitgeber anschaulich darzustellen und sie beim Übergang in das Berufsleben zu unterstützen. E-Portfolio kann vonStudierenden als Instrument eingesetzt werden, um eine Übersicht über die vielfältigen und in unterschiedlichen Zusammenhängen erworbenen Kompetenzen zu erhalten. Felicitas Pflichter Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, Wien
E-Portfolios können Studierende darin unterstützten, ihre Lernprozesse im Laufe des Studiums zu reflektieren, diese im Hinblick auf ein individuelles Kompetenzprofil zu vertiefen und zu fokussieren sowie ihre Ergebnisse besser zu dokumentieren. Charlotte Zwiauer Forum Neue Medien in Lehre Austria/fnm-austria
Der zentrale Mehrwert von E-Portfolios wird darin gesehen, dass die Studierenden sich aktiv auf ihr künftiges Berufsfeld vorbereiten und mehr Verantwortung für ihr Lernen übernehmen können Alexandra Sindler Karl-Franzens-Universität, Graz
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