E-Portfolios finden auch in der Wirtschaft großen Anklang. Die Anwendung geht über den erwähnten Bewerbungsfall weit hinaus. E-Portfolios sind dabei ein De-facto-Standard zu werden, der die digitale Identität einer Person oder eines Unternehmens in einer definierten Form wiedergibt. Welchen Nutzen sehen Unternehmen in den E-Portfolios? Neben den Standard-Berwerbungsunterlagen bietet ein E-Portfolio eine personenzentrierte erweiterte Entscheidungs- und Orientierungshilfe. In der Personalentwicklung geben E-Portfolios einen Überblick über den Entwicklungsweg einer Person und erleichtern die Karriereplanung und Stellenbesetzung. Bei der Unternehmensentwicklung versprechen E-Portfolios bessere Qualität bei den Mitarbeiter-Profilen und Jobbeschreibungen und mehr Transparenz in der Mitarbeiterevidenz und beim Ausbildungsstand. Organisationsportfolios sind gute Hilfsmittel bei der Unternehmensentwicklung und der laufenden Fortbildung hinsichtlich der sich wandelnden Qualifikationsanforderungen.
Wie profitieren die MitarbeiterInnen von ihrem E-Portfolio? E-Portfolios veranlassen zur intensiven Auseinandersetzung mit dem eigenen beruflichen Werdegang. Man erwirbt mehr Klarheit, über die perönlichen Ziele, Stärken und Schwächen. Durch zielgerichtete Bewerbung und Präsentation der persönlichen Bildungs- und Berufsbiographie entsteht ein erweitertes Profil, das dem Unternehmen nach eigenem Entscheiden zur Verfügung gestellt wird. Durch die Differenzierung zu MitbewerberInnen erhöhen sich die Job-Chancen. Dabei kommt es zur Dokumentation der eigenen Entwicklung und zu mehr Klarheit über mögliche Perspektiven angesichts rascher Veränderung beruflicher Qualifikationsanforderungen. ...mit Hilfe der digitalen Identitäten der MitarbeiterInnen mehr Überblick über das Humankapital des Unternehmens. Friedrich Ortlieb, bit media E-Portfolios sind die Basis personenbezogener Lernlösungen. Paul Meinl, factline E-Portfolios ermöglichen die Dokumentation der persönlichen Erwerbs- und Bildungsbiografie und unterstützen die aktive Karriere- und Entwicklungsplanung der MitarbeiterInnen. Juri Goldfuss Microsoft Education
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